- Antje Ansorge
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Craniosacraltherapie - was ist das
CST entstand auf der Grundlage der Osteopathie und hat sich mittlerweile zu einer eigenständigen Behandlungsform entwickelt. Im Mittelpunkt der Behandlung steht das craniosacrale System, d.h. die Hirn- und Rückenmarkshäute mit ihren Flüssigkeiten. Spannungen innerhalb dieses Systems können zu einer Vielfalt von sensorischen, motorischen und neurologischen Symptomen führen. CST ist eine sanfte manuelle Methode zur Beurteilung und Behandlung des craniosacralen Systems. Der Klient wird im Liegen behandelt, hauptsächlich am Schädel (cranium), am Kreuzbein (sacrum) und an der Wirbelsäule. Aber auch jede andere Struktur des Körpers kann in die Behandlung einbezogen werden. Mit sanftem Druck und Zug (selten mehr als 5 g) bekommt der Körper Impulse, seine natürlichen Heilungsmechanismen zu aktivieren.
Was hat das mit Logopädie zu tun?
Bevor mit den logopädischen Übungen begonnen wird, ist es sinnvoll, Spannungen im Körper abzubauen. Es wird eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Therapie und beständige Therapieergebnisse geschaffen.
Wem nützt es
Menschen mit akuten oder chronischen Schmerzen und Verspannungen. Menschen mit Stimm- oder Schluckbeschwerden z.B. aufgrund eines Schleuudertraumas. Menschen mit Tinnitus, Sinusitis oder Kiefergelenksproblemen. Es ist sinnvoll als Begleitung zu einer kieferorthopädischen Behandlung, wirkt regulierend bei Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen von Kindern und hat positive Auswirkungen bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen bzw. Schädel-Hirn-Traumen.